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Freiheit ist echte Lebensqualität und bedeutet uns viel mehr, als Sicherheit und ein langes Leben. Deshalb sind wir 1999 im Alter von 37, beziehungsweise 39 Jahren ausgestiegenausgestiegen und bereisen seither als Na-Touristen die Welt.

Solange wir jung und gesund sind, wollen wir das Leben so intensiv auskosten, dass wir mit einem Lächeln auf diejenigen Jahre verzichten können, in denen unser Körper nicht mehr zu allem fähig ist, was unser Kopf noch möchte.

Nacktheit ist für uns die natürlichste Sache der Welt. Sie fördert sowohl unser Wohlbefinden, als auch das Selbstwertgefühl und die Kreativität, egal ob wir sie für uns alleine, oder in der Gemeinschaft ausleben.

Solange wir niemandem Schaden, nehmen wir uns gerne die Freiheit Tabus zu brechen um den gesellschaftlichen und kulturbedingten Zwängen zu entfliehen.

Wir möchten fremdartiges in erster Linie verstehen, und nicht kritisieren.

Weisheit erlangen wir durch geistiges Wachstum und nicht durch institutionalisierte Religionen, wir glauben an uns selbst.

Um ein fideles und beschwingtes Leben zu führen, brauchen wir weder Alkohol noch Nikotin; dies sind eh nur legalisierte Drogen.

Indem wir zu unserer tabubrechenden Lebensphilosophie stehen, statt sie heimlich auszuleben, werden wir noch zufriedener & glücklicher und geben zudem noch Denkanstösse!

Wir wollen das Heute so intensiv leben, dass wir auf das Morgen verzichten können!

Da wir in jungen Jahren, einschliesslich ~4½ früherer Jahre, bisher (2018) insgesamt schon etwa ein Vierteljahrhundert als Globetrotter die Welt entdecken durften, ist es irrelevant, ob wir das Pensionsalter erreichen – jeder Tag ist ein guter Tag zum Leben, jeder Tag ist ein guter Tag zum Sterben; aber vor allem ist jeder weitere Tag, ein geschenkter Tag.

Wir haben keine Angst vor dem Tod, wir sind sogar gespannt auf das Geheimnis, das er uns offenbaren wird. Vielleicht wird er sogar unser grösstes Geschenk, und unsere spannendste Reise zugleich.


Zu guter Letzt: Wir outen uns ganz bewusst als Naturisten, auch dadurch, dass diese Webseite natürliche FKK Aufnahmen von uns enthält. Wir fühlen uns auch ganz ohne pudelwohl!
Die nicht öffentlichen Bereiche der sozialen Netzwerke sind hingegen NICHT unsere Welt, da diese kaum echte FKK-Bilder enthalten, sondern vor allem ein Publikum anziehen, das schlüpfrigen Inhalten austauscht. Deshalb benutzen wir NUR den öffentlichen Bereich der Foto-Communities. Wer uns in einer Community als Freund einträgt, oder uns folgt, wird GESPERRT!

Gedanken anlässlich unseres Ausstiegs am 12. Mai 1999
Reisetagebuch & Photos
Wir sind Naturisten weil ...
Un dinner français, fait maison ...


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Wir können es selbst kaum glauben, dass jetzt, Mitte 2018, schon mehr als 19 Jahre vergangen sind, seitdem wir im Alter von 37, resp. 39 Jahren, ausgestiegen sind. Seither bereisen wir als Na-Touristen langsam und genussreich unsere Lieblingsziele in aller Herren Länder. Bei so einem interessanten Leben vergeht die Zeit natürlich wie im Flug.

Oft werden wir gefragt, wie wir unser zugegebenermassen sehr privilegiertes Leben finanzieren. Kurz und bündig: Wir haben 1. keine Kinder und 2. die Sicherheit gegen Freiheit eingetauscht!

Natürlich braucht es auch etwas Startkapital. Eher aus Neugierde haben wir nach unserer ersten gemeinsamen Reise, als wir wieder arbeiteten, begonnen an der Börse zu investieren. Ende der 90-er Jahre waren die Aussichten an der Börse so gut, dass man auch mit «schlechten» Anlagen, gutes Geld verdienen konnte. So kamen durch gezieltes sparen, durch Börsengewinne und dadurch, dass wir unsere Wohnung mit Mitbewohnern teilten, innerhalb von nur fünf Jahren ~300'000 Euro zusammen. Um noch etwas mehr Sicherheit in Freiheit umzuwandeln, liessen wir uns zudem die zweite Säule unserer Pensionskassen auszahlen, was nochmals 80'000 Euro einbrachte.

Nun fühlten wir uns bereit, unsere Jobs an den Nagel zu hängen und die Sicherheit eines geregelten Lebens gegen ein Leben in unlimitierter Freiheit eintauschten. Damals dachten wir, dass unser Erspartes etwa 12 Jahre reichen könnte, mit viel Glück vielleicht für 14, oder falls alles schieflaufen sollte, möglicherweise auch nur 7 Jahre. Wir machten uns keine Sorgen, denn wir wussten, es wird in jedem Fall genug sein.

Statt Geld für übertriebenen Versicherungsschutz auszugeben, lebten wir einfach sorglos drauflos und es fühlt sich immer noch grossartig an, die Freiheit voll auszukosten. Weshalb sollten wir uns um die Zukunft sorgen? Da wir das Heute voll ausleben, verpassen wir nichts, das wir morgen nachholen müssten. Ob es ein weiteres Morgen gibt, wird damit irrelevant!

Mit etwa 50 haben wir unsere Krankrankenkassen aufgekündigt. Inzwischen staunen wir, dass andere Paare in der Schweiz, und genauso in Deutschland, alleine für ihre Krankenversicherung, alljährlich gleichviel Geld ausgeben, wie wir für 12 Monate recht komfortablem Reisen. Kleinere «Reparaturen» lassen sich überall auf der Welt preiswert ausführen, und grössere wollen wir keine. Da wir ein intensives, tolles Leben haben, finden wir es natürlicher, Krebs und andere Krankheiten die in eine Sackgasse führen, als das zu akzeptieren, was sie sind: tödlich.

Um 2012 sah es danach aus, als ob unsere Mittel nicht nur für 7, 12 oder 14 Jahre reichen würden, sondern sogar für 16 Jahre; mehr als wir in unseren kühnsten Träumen erhofft hatten. Vielleicht ist es ein Naturgesetz: wer sich keine Sorgen macht, wird vom Schicksal besonders reichlich belohnt und so wurde es für uns noch besser. Etwa ein Jahr bevor auf unserem Konto Ebbe war, konnten wir ganz unerwartet erben. Mit diesem Gezeitenwechsel schwoll unser finanzielles Polster wieder auf etwa dieselbe Höhe an, wie bei unserem Ausstieg 1999.

Es scheint, wir haben das grosse Los gezogen. Wir fühlen uns bestätigt: es lohnt sich nicht, sich zu sorgen. Egal was kommt, es gibt für alles eine Lösung die passt, es ist nur eine Frage der Einstellung. So geniessen wir unser Leben noch intensiver und leisten uns noch mehr Extravaganzen, wie z.B. unsere Südseereise 2017.

Irgendeinmal wird unserem finanziellen Polster sicher wieder die Luft ausgehen. Vielleicht animiert dann das Schicksal wieder jemanden (dich?), unser Reisekonto zu füttern, aber vielleicht ist es dann eh langsam Zeit, auf unsere letzte Reise zu gehen…

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