Ob all der Corona-Tragik sollte man vielleicht nicht vergessen, dass die Lebenserwartung in Europa um 1820 bei etwa 36 Jahren lag. Sie war am geringsten in Spanien und am höchsten in Schweden. In Japan lag sie damals bei 34 Jahren. Die durchschnittliche Lebenserwartung betrug um 1800 weltweit höchstens 30 Jahre, nur selten 35 Jahre. Seither sind nur 200 Jahre vergangen!

Es ist auch gut zu wissen, dass nach Angaben der Vereinten Nationen, ein im Jahr 2019 geborener Weltenbürger mit einer Lebenserwartung von 72,6 Jahren rechnen kann.

Ebenso wissenswert ist es, dass die italienischen Corona-Opfer bei ihrem Tod ein Durchschnittsalter von über 80 Jahren erreicht hatten (80.3). Ausser 0,8% litten ALLE an mindestens einer schweren Vorerkrankung, im Schnitt waren es sogar 2,7 Vorerkrankungen. In der Schweiz hatten die Corona-Opfer sogar ein Durchschnittsalter von 85 Jahren erreicht.

In den drei Monaten vom 1. Januar bis zum 31. März 2020, sah die weltweite Statistik der Geburten und Todesfälle wie folgt aus:

Etwa 35 Millionen Babies wurden geboren
Etwa 15 Millionen Menschen sind gestorben.

Daraus ergibt sich ein Demographisches Wachstum von 20 Millionen Menschen in nur 3 Monaten
!

Die 15 Millionen Verstorbenen sind auf folgende Todesursachen zurückzuführen:

-       Etwa 120,000 starben an Influenza

-       Etwa 210,000 starben an verschmutztem Wasser

-       Etwa 245,000 starben an Malaria

-       Etwa 265,000 begingen Suizid

-       Etwa 335,000 starben bei Verkehrsunfällen

-       Etwa 420,000 starben an HIV/AIDS

-       Etwa 0,6 Millionen starben an Alkoholmissbrauch

-       Etwa 1,25 Millionen starben an Tabakmissbrauch

-       Über 2 Million starben an Krebs

-       Etwa 2.25 Millionen Menschen sind verhungert

-       Etwa 3,25 Millionen starben an Ansteckenden Krankheiten

-       Über 75,000 Mütter starben beim Gebären

-       Fast 1,9 Millionen starben unter 5 Jahren

-       Es gab etwa 10,5 Millionen Abtreibungen

-       Weiter starben in den ersten drei Monaten dieses Jahres etwa 42’000, vorwiegend ältere Menschen mit schweren Vorerkrankungen, am Coronavirus COVID-19!

Wenn wir diese Zahlen sehn, haben wir irgendwie das Gefühl, dass die Kosten für den Shutdown den Nutzen bei weitem übersteigen. Es geht nicht um den Shareholder-Value, es geht um Millionen von Arbeitslosen. Sogar die wohlhabendsten Firmen können es sich nicht leisten, auf Dauer Menschen zu beschäftigen, für die keine Arbeit vorhanden ist. Es gibt einfach zu viele Länder ohne Sozialversicherungen. Wir werden alle kleinere Brötchen backen müssen.
Noch weitaus schlimmer sind die sozialen Kosten, physische und psychische Schäden! Wenn der Wahnsinn nicht bald gestoppt wird, werden Psychiater und Psychotherapeuten bald mit Arbeit überhäuft werden und unsere Gesellschaft wir damit beschäftigt sein, ihre Suizidopfer zu beerdigen. Dass der Stillstand mit Heimquarantäne für Scheidungsanwälte ein gutes Geschäft wird, hat sich in China bereits gezeigt. Nur Tage nach der Lockerung der Massnahmen, waren die Termine bereits über Monate ausgebucht.

Ältere Menschen verlieren ihren Lebenssinn, wenn sie ihrer Lieblingsbeschäftigung nicht mehr nachgehen können, weil sie das dazu notwendige Material nicht mehr kaufen können. Auch Einsamkeit kann zu einem frühzeitigen Tod führen.

Sogar wenn schlussendlich mehr als eine halbe Million Menschen an der durch den Coronavirus verursachten Immunschwäche sterben sollten, wird dies Ende Jahr in der Statistik kaum auffallen – alljährlich sterben nämlich weltweit deutlich über 50 Millionen Menschen
(2017: 56 Millionen); zudem wird es bei der nächsten Hitze- oder Grippewelle deutlich weniger Tote geben.

Natürlich ist jeder Tote einer Zuviel! Die Tierwelt und auch ein paar Naturvölker haben aber schon lange begriffen: Die Herde bleibt nur dann stark und überlebensfähig, wenn sie die Schwächsten zurücklässt.

Wenn die Chinesen von Anfang an erkannt hätten, dass der neue Coronavirus doch relativ harmlos ist, hätten sie vielleicht etwas subtilere Massnahmen ergriffen. Nach SARS haben sie sich aber auf das Schlimmste eingestellt.

Bereits vor der Globalisierung konnten sich Seuchen ungehindert weltweit ausbreiten. Vögel kümmern sich nicht um geschlossene Grenzen und unterbrochene Verkehrswege. Im Vergleich zur letzten weltweiten Seuche, der sogenannt Spanischen Grippe, ist COVID-19 doch relativ harmlos – es mag vielleicht die Reaktion unserer Gesellschaft sein, welche den grössten Schaden anrichtet!

Eine Freundin von uns hat es auf den Punkt gebracht: «Also, es ist wirklich wahnsinnig, was weltweit geboten wird. Und ich frage mich auch, ist es nicht etwas zu viel Hysterie?! Dass sich die Erde ab und zu mit Seuchen oder Kriegen säubert, war schon immer so. Jetzt hatten wir lange Ruhe, da die Medizin grosse Fortschritte gemacht hat. Aber die Natur holt auf und eine natürliche Selektion sollte sein. Sonst überleben auch die Schwächsten und diese zeugen auch Nachkommen…»

Freunde aus Grossbritannien, er um die 80, sie hatte erst letztes Jahr eine aufwendige Krebsoperation, gehen mit ihrer weisen Aussage sogar noch einen Schritt weiter: «Auch wenn es moralisch verwerflich tönt; die Ressourcen wären sinnvoller eingesetzt, wenn man damit die Jungen unterstützen würde, welche unsere Zukunft sein werden. Die riesigen Summen, die ausgegeben werden, um die Risikogruppen zu schützen, werden vergleichsweise nur einen marginalen Unterschied ausmachen.»

Wir haben keine Angst vor dem Coronavirus COVID-19; sollten wir zu den unglückseligen paar Prozent gehören – Pech gehabt, wir haben unser Leben bereits voll ausgekostet!

Wir hoffen aber, dass ihr zu den Glücklichen zählt, die noch viele Jahre vor sich haben um die Welt zu erleben und das Leben zu geniessen.

© April 2020 Brigitte & Heinz